Kryptowährungen auf dem Smartphone

Spätestens seit Bitcoin in aller Munde ist interessiert sich der ein oder andere für Kryptowährungen. Diese kann man entweder mit Hardware minen oder an Börsen (Exchanges) kaufen. Wem das erstere zu kompliziert und das letztere zu risikoreich ist sollte sich mal folgende Projekte anschauen.

Ein wenig Englisch sollte man allerdings schon verstehen, da die Entwicklung dieser Technologie weltweit stattfindet.

Pi Network

Beim Pi Network bekommt man über eine App auf dem Smartphone eine Währung namens Pi geschenkt. Man startet diese einmal am Tag und es rieseln 24 Stunden lang kleine Beträge davon in die eigene Brieftasche (Wallet). Das Projekt befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium (Stand August 2019) und die Währung wird noch an keiner Börse gehandelt.

Vorteile:

  • kostenlos
  • unkompliziert
  • früher Zeitpunkt um mit dem Sammeln anzufangen

Nachteile:

  • sollte jeden Tag gestartet werden
  • man kann noch nichts damit anfangen

https://minepi.com/sathopper

Electroneum

Electroneum ist eine britische Kryptowährung die sich auf Smartphones spezialisiert hat. Sie wird bereits an einigen Börsen gehandelt. Mit der gleichnamigen App kann man in einigen Ländern (Bisher nur Süd-Afrika und Brasilien, Stand August 2019) sein Kartenguthaben aufladen. Es gibt bisher weltweit nur wenige Stellen die Electroneum als Zahlungsmittel akzeptieren, dies könnte sich jedoch mit der Zeit ändern.

Auch Elektroneum verteilt in dieser frühen Phase einen Teil seiner Währung ETN über die App an seine Benutzer. Hat man sich über die App registriert reicht es aus diese einmal in der Woche zu starten, um weiterhin kostenlos ETN zu erhalten.

Damit Elektroneum schneller an Bekanntheit und Akzeptanz gewinnt gibt es ein Empfehlungsprogramm. Dieses funktioniert über einen Empfehlungscode der in der App eigegeben wird. Wird in der App ein Empfehlungscode (BDAA35) eingegeben rieseln die kostenlosen ETN ein kleines bisschen schneller in die Brieftasche (Wallet).

Vorteile:

  • kostenlos
  • früher Zeitpunkt zum sammeln
  • muss nur alle 7 Tage verlängert werden
  • eventuell hohe Wertsteigerung
  • kann schon gehandelt werden

Nachteile:

  • Registrierung
  • (noch) niedriger Wert
  • (noch) wenige Akzeptanzstellen

https://electroneum.com/de/

DJI Osmo Pocket

Die kleinste Kamera mit 3-Achsen-Stabilisierung von DJI, die Osmo Pocket.

Heißt es der oder die Osmo Pocket ? Vom Gefühl her ist es eine „die“ weil es eine Kamera ist, der Hersteller selber nennt „ihn“ aber den Osmo Pocket, warscheinlich weil es auch ein Gimbal ist.

Also gut, ab sofort ist es für mich der Osmo Pocket ;-).

Da ich ihn jetzt schon über ein halbes Jahr benutze wird es Zeit meine Erfahrungen und ein paar Beispielvideos preiszugeben.

Zu den Daten:

  • 3 Achs Gimbal
  • 4K Video mit 60 Bildern pro Sekunde
  • kein Fischaugeneffekt, dafür aber auch keinen Weitwinkel (80° Sichtfeld)
  • feste Blende f/2.0

DJI Osmo Pocket Version 2 – 3-Achsen Gimbal Stabilisator Stabilizer mit integrierter Kamera auf Amazon

Ich bin von der Qualität der Videos begeistert. Trotz Freihandaufnahmen verwackelt nichts, sogar saubere Schwenks sind möglich. Durch die feste Blende sind jedoch die Belichtungszeiten oft sehr kurz. Die dadurch fehlende Bewegungsunschärfe macht sich bei Schwenks und Zeitrafferaufnahmen durch störende Ruckler bemerkbar.

Deshalb lautet mein erster Tipp ND-Filter zu benutzen.

Neewer-Magnetfilter-Set bei Amazon

Diese sind so etwas wie eine Sonnenbrille für die Kamera.
Der Osmo Pocket bekommt weniger Licht und wird gezwungen die Belichtungszeit zu erhöhen. Dadurch entsteht eine größere Bewegungsunschärfe die in vielen Situationen erwünscht ist.

Folgende Speicherkarte benutze und empfehle ich:

SanDisk Ultra 200GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1

Hier ein 4K Beispielvideo aus Venedig mit ND-Filter, geschnitten mit Davinci Resolve und auf Youtube hochgeladen :

Markusdom DJI Osmo Pocket

Meine Erfahrungen zur Schultersteife

Hier möchte ich über ein Thema schreiben welches mich seit leider schon seit Monaten (eigentlich seit Jahren) beschäftigt. Ich befinde mich zur Zeit in der akuten Phase meiner zweiten Schultersteife. An die erste kann ich mich nur noch schemenhaft erinnern obwohl auch diese einfach fürchterlich war. Es ist schon faszinierend wie einem das Gehirn Sachen vergessen lässt. Ich versuche trotzdem die Erfahrungen mit meiner ersten Schultersteife zusammenzufassen.

Diese Informationen sollen mir selber in meiner jetzigen Situation aber vielleicht auch dem ein oder anderen Hilfesuchenden helfen. Hier soll allerdings keine medizinische Beratung stattfinden. Ich berichte nur für mich und für andere über meine persönlichen Erfahrungen mit diesem leidigen Thema.

Alles hatte nach meinem Österreich Urlaub im Sommer 2015 also vor ca. 2 Jahren angefangen. Meine Schulter fing an bei bestimmten Bewegungen an zu Schmerzen. Die Schmerzen wurden mit der Zeit stärker und der Bewegungsbereich in dem die Schmerzen auftauchten wurde immer größer. Eines Tages sprang ich auf der Arbeit von einem ca. 1 Meter hohen Vorsprung herunter. Dabei schoss ein ungeheurer Schmerz in meine Schulter. Dieser war so intensiv, dass ich einige Minuten brauchte um mich wieder zu fassen. Es war als ob mir jemand einen Eispickel in die Schulter gerammt hätte. Damals scheute ich erst einmal zum Arzt zu gehen. Ich informierte mich im Internet und traf auf das Schulterhilfe Forum. Dort fand ich einige Erfahrungsberichte die genau den selben Schmerz beschrieben mit dem ich mich gerade herumschlagen musste.

Anhand der Beschreibungen vermutete ich das ich an einer Kalkschulter oder einem Impingment-Syndrom leidete. Beide Probleme sollten sich mit einem Trainingsprogramm bezüglich der Rotatorenmanschette mittels eines Trainingsgerätes namens Schulterhilfe oder auch Schulterhorn lösen lassen. Ich besorgte mir ein Schulterhorn und fing an damit zu trainieren. Leider stellte sich trotz einiger Wochen regelmässigen Trainings keine Besserung ein. Es mag sein das es anderen geholfen hat, in meinem Fall hat das Training mit der Schulterhilfe leider nicht geholfen und ich habe diese wieder verkauft.

Nun gab ich endlich klein bei und ging zum Orthopäden. Dieser konnte mittels Ultraschall und Röntgenbild sowohl eine Kalkschulter als auch ein Impingment ausschliessen. Seine Diagnose fiel auf Schmerzhafte Schultersteife und zwar in der primären Form. Interessant ist dabei, dass man eine Schultersteife „Primär“ nennt, wenn die Ursache unbekannt ist. Der Arzt verschrieb mir Physiotherapie und eine Stoßwellenbehandlung. Beides brachte keine Besserung und die Physiotherapie machte mittels Dehnübungen die Sache sogar noch schlimmer. Also habe ich die Therapie abgebrochen und hatte von Ärzten erstmal die Nase voll.

Wenn man im Internet nach Schultersteife sucht, heißt es meist das es 3 Phasen gibt, man in der ersten Phase gar nichts machen soll und Physiotherapie mit Dehnübungen in dieser Phase sogar kontraproduktiv sind. Auch sind sich alle einig das die Primäre Schultersteife selbstlimitierend ist und insgesamt 1 – 3 Jahre andauert und zwar unabhängig ob man sie behandelt oder nicht. Das einzige was man in der 1. Phase machen könnte wäre etwas gegen die Schmerzen zu unternehmen. Bei mir hatte es geholfen die Schulter mit Cooling Pads zu kühlen und mit einer Wasserflasche zu pendeln. Nachts schlief ich meist im Sitzen oder spannte einen Trainingsgummi zwischen Fuß und Handgelenk um den Oberarmknochen etwas aus seiner Pfanne zu ziehen. Obwohl Schmerzmittel die Schmerzen fast gar nicht mildern konnten nahm ich Ibuprofen ein, da es auch entzündungshemmend ist.

Irgendwann bin ich auf das Buch „Triggerpunkt-Massage der Schultern“ von Clair Davies gestoßen und habe es mir bestellt. Ich habe mir damals nur die Selbstbehandlungs-Techniken der wichtigsten an der Schulter beteiligten Muskeln angesehen und ein paar Tage durchgeführt. Kurz darauf waren die Schmerzen sehr abgeschwächt und ich wurde mit den Übungen sehr nachlässig. Da die Schmerzen zuletzt sehr erträglich waren konnte ich diese einfach ignorieren und ich bemerkte gar nicht wie sie nach einiger Zeit verschwunden waren. Ich hatte es wohl geschafft die Sache auszusitzen. Kaum war der Schmerz verschwunden konnte ich die Schulter wieder in vollem Umfang nutzen. Ich hatte also anscheinend die letzten 2 Phasen der Schultersteife (Bewegungseinschränkung ohne Schmerzen) einfach übersprungen. Sehr schnell hatte ich die erlebten Qualen vergessen und konnte endlich mein Leben wieder genießen.

Bei rund einem Viertel der von Schultersteife Betroffenen ist kurze Zeit später auch die andere Schulter betroffen. Im November 2016 bekam ich Schmerzen in meiner linken Schulter. Ich erkannte sofort das es sich um Schultersteife handelte. Ich wusste es einfach. Wie konnte ich nur so vom Pech verfolgt sein ? Diesmal würde ich die Sache einfach aussitzen und so versuchte ich soweit es ging die erkrankte Schulter zu schonen. (Was nicht so einfach ist, denn schließlich hat man noch ein Leben welches geführt werden muss.) Ich kühlte die Schulter so oft es ging und nahm Ibuprofen um Entzündungen zu bekämpfen.

Leider wurden die Schmerzen, gerade in der Nacht, so schlimm, dass ich beinahe Wahnsinnig wurde. So begann ich weiter im Internet nach einer Lösung zu suchen. Es soll im Ausland eine Klinik geben in der man mit nur einer Behandlung die Schultersteife so gut wie beseitigt und man nach einigen Wochen Ausführens bestimmter Übungen komplett geheilt ist. Leider findet man weder etwas über Kosten noch genauere Informationen über den Eingriff selbst. Ist eigentlich auch klar, die wollen Geld damit verdienen. Das hört sich für mich zu sehr nach Wunderheilung an, deshalb habe ich die Sache nicht weiter verfolgt.

Sucht man nach wissenschaftlich untersuchten Lösungen trifft man früher oder später auf die Kortison-Stufen-Therapie. Diese besteht daraus Kortison in Tablettenform zu sich zu nehmen. Man fängt mit einer hohen täglichen Dosis an und schleicht diese dann über einige Wochen aus. Aus mehreren Studien (Beispiel) geht hervor das diese Therapie mindestens die Schmerzen reduziert. Ich lies mir also vom Hausarzt eine 5-Wochen-Kortison-Stufen-Therapie verschreiben. Ibuprofen durfte ich nicht mehr nehmen, da es sich nicht mit Kortison verträgt. Ich nahm zusätzlich zum Kortison noch einen Magenschutz ein. Es war unglaublich, bereits nach 2 Wochen hatte ich fast keine Schulterschmerzen mehr. Nach 2,5 Wochen bekam ich allerdings starke Bauchschmerzen und Blut im Stuhl. Ich landete im Krankenhaus und bekam erst eine Magen- und anschließend eine Darmspiegelung. Mein Darm war auf einer Länge von 15cm wund und am bluten. Die Kortison Therapie musste ich auf der Stelle abbrechen. (Obwohl Kortison ja eigentlich ausgeschlichen werden muss !) Ohne Kortison erholte sich der Darm innerhalb kürzester Zeit. Nur leider kamen die Schulterschmerzen zurück. Und zwar stärker als je zuvor. Jetzt hatte ich auch noch das Problem das ich auch kein Ibuprofen mehr nehmen durfte. Alternative Schmerzmittel empfand ich bezüglich der Schulterschmerzen als absolut wirkungslos. Also suchte ich nach natürlichen Entzündungshemmern. Ich probierte erst Weihrauch und dann Curcuma (beides in Kapselform) aus. Auf meine Schulterschmerzen hatte beides keine Auswirkungen.

Inzwischen Ärgere ich mich schon wieder 6 Monate mit Schulterschmerzen herum. Noch weitere 6 Monate bis 2,5 Jahre halte ich einfach nicht durch. In meiner Verzweiflung nahm ich mir wieder das Triggerpunkt Buch von Clair Davies vor. Diesmal fing ich allerdings von vorne an und las das Buch komplett. Das hätte ich schon lange tun sollen denn alles was darin steht klingt für mich einfach logisch. Erstens weiß ich jetzt warum Entzündungshemmer bei mir nichts bringen. Ich habe gar keine Entzündung in der Schulter. Die 5 Anzeichen einer Entzündung sind Rötung, Schwellung, Hitze, Fieber und Schmerzen. Davon habe ich lediglich die Schmerzen. Laut Davies werden die Schmerzen von Triggerpunkten in verschiedenen Muskeln verursacht.

Ich fing also wieder mit der Triggerpunkt-Massage an. Ich nutze dafür meine rechte Hand, einen Hartgummi-Ball und einen Thera-Cane Massage Stab. Obwohl ich erst vor einer Woche wieder mit der Selbstbehandlung angefangen habe, sind die Schmerzen relativ erträglich geworden. Ich werde die Triggerpunkt Massage weiter fortsetzen und hier darüber berichten. 

Links zum Thema (Amazon Partnerprogramm):
Clair Davies Triggerpunkt-Massage der Schultern
Triggerpunkt Selbst-Massagegerät
Lacrosse Ball zur Massage von Triggerpunkten

Aufzählung der wichtigsten Muskeln bezüglich Schultersteife: Unterschulterblattmuskel M. subscapularis
Obergrätenmuskel M. supraspinatus
Untergrätenmuskel M. infraspinatus
Kleiner Rundmuskel M. teres minor
Breiter Rückenmuskel M. latissimus dorsi

Update
Es sind 5 Wochen vergangen und mein Zustand hat sich wesentlich verbessert. Die Schmerzen in der Bewegung und der Ruheschmerz sind wesentlich zurückgegangen. Auch kann ich meinen Arm schon wesentlich höher heben. Hauptsächlich waren bei mir der Unterschulterblattmuskel (Triggerpunkte verschwunden), Obergrätenmuskel (noch Triggerpunkte vorhanden) und der Breite Rückenmuskel (Triggerpunkte verschwunden) betroffen. Anfangs habe ich 3 bis 4 mal täglich eine Triggerpunktmassage durchgeführt, inzwischen nur noch 1 bis 2 mal täglich.

Update August 2019
Meine Internetseite wurde mittlerweile umgebaut, aber ich möchte dieses Thema weiterhin online halten, da es laut Feedback per Email schon einigen geholfen hat und es sonst immer noch zu wenig Aufklärung zum Thema gibt. Ich bin übrigens heute komplett schmerzfrei und davon überzeugt das die Triggerpunkttherapie bei mir wesentlich zur Heilung beigetragen hat.